Fechtsensor

leichtes Training einfach gemacht

 Vor langer Zeit habe ich eine Zeit lang Sportfechten betrieben. Ein schöner Sport.

Aber die Ausrüstung! Super-kompliziert, besonders wenn es um Florett-Fechten geht.

Degen-Fechten geht ja noch.

Ein wichtiger ungültiger Treffer liegt beim Degenfechten dann vor, wenn man die Glocke der Gegenpaukanten trifft. 

Da habe ich eine Art transportabler Fechtsensor erfunden. Die Idee beruht darauf, daß man valide Treffer von ungültigen Treffern unterscheidet, indem man zusätzlich zu dem Abtasten des Schalters am Ende des Degens noch daraufhin abtastet, ob der Degen ein (z.B.) 50 kHz-Signal empfängt, das an der Glocke des Gegenpaukanten anliegt. Wenn das der Fall ist, dann hat man die Glocke getroffen und es liegt kein gültiger Treffer vor.

Man selber hat ein etwas dazu verschobenes Signal an seiner Glocke, z.B. 55 kHz. Der Gegner tastet dann ab, ob zusätzlich zu dem geschlossenen Schalter das 55 kHz-Signal an seinem Degen anliegt.

Einen Prototyp habe ich damals auch bauen lassen. Er hat sogar funktioniert, kam aber nie über den Prototypenstatus hinaus.

Nachfolgend  ist die damals eingereichte Patentschrift. Sehr gestelztes Deutsch, ich versuchte damals, meinen Ausbilder zu imitieren. Heute würde ich es ganz anders schreiben.

Auch den Sensor würde ich ganz anders bauen als damals.

Das Projekt ist also immer noch heiß.

Aktualisierung: 2013/05/12 - 14:38
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