a powerful language

ok, ich lerne ja schon fast zwei Jahre lang Chinesisch. Am Anfang habe ich mich vor allem damit beschäftigt, die Schriftzeichen zu lernen, d.h. wie man sie schreibt.

Es ist unglaublich wichtig zu wissen, wie man die Schriftzeichen schreibt. Nicht nur die Reihenfolge ist wichtig, sondern auch die Richtung, in der einzelnen Striche - man sagt auf Englisch "strokes" - gezogen werden. Erst wenn man weiß wie die Zeichen geschrieben werden, kann man die Bedeutung im Lexikon nachschauen. Die Zeichen in den gängigen Lexika sind nämlich nach der Reihenfolge der Strokes geordnet. Sonst steht man blöd da.

Die neueren Nokia-Handies haben auch ein Lexikon Chinesisch-Englisch eingebaut. Und es gibt eine sogenannte "five-stroke" Eingabemethode. Auch dafür muß man wissen, wie die Zeichen aufgebaut sind.

Wenn man ein Zeichen am Computer eingeben kann, dann gibt es Programme, die einem zeigen, wie man das Zeichen schreibt. Es gibt auch Bücher, die das zeigen. Ein besonders schönes Buch dazu ist das dreibändige Werk "Fun with Chinese Characters - The Straits Times Collection" von dem Cartoonist TAN Huay Peng. Es ist erschienen in der Marshall Cavendish Collection in Singapore. Sehr lesenswertes Buch!

 Wenn man dann mal schreiben kann, dann kann man auch den Notetaker verwenden. Ein ganz praktisches Ding, das viele Sachen kann.

Beim Lernen der einzelnen Zeichen muß man noch die Aussprache-Hilfswörter mitlernen. Es gibtr dazu mehrere Systeme. Das bekannteste System ist das Pinyin-System. Leider kann ein und dasselbe Aussprache-Hilfswort verschiedene Bedeutungen haben. Wenn das nicht wäre, dann könnten die Chinesen ganz einfach auf unsere lateinischen Buchstaben umsteigen. Schade, daß das nicht geht.

Dann muß man erste Sätze machen. Damit lernt es sich am leichtesten.

Üben kann man besonders gut mit dem Flashcard-System von Oliver Antosch auf www.chinese-course.com. Dort kann man auch eigene Sätze eingeben. Er will die Seite gerade verbessern.

Wenn man schon am Computer sitzt, dann wird es richtig spannend. Erst einmal braucht man einen chinesischen Zeichensatz. Am besten macht man das mit dem IME3.0 Treiber von Microsoft. Aber Achtung! Die Unicode-Zeichen müssen wieder auf Deutsch zurückgestellt werden.

Dann gibt es noch Tastaturtreiber von Drittanbietern, z.B. von DEZ in Singapore.

Nützlich ist ein Chinesisch-Englisch-Lexikon, das eine Übersetzung der Zeichen machen kann, die man gerade unter dem Cursor hat. Ich verwende das Powerword2007.

Zum Übersetzen von Chinesisch nach Englisch verwendet man am besten das Google-Tool auf http://translate.google.com/translate_t?hl=de#zh-CN|en. Das ist besser als die allermeisten zugekauften Programme. Allerdings braucht man immer Internet. Ein ganz ordentlich arbeitendes Programm ist das Transstar von DEZ.

Was richtig nützlich ist, das ist ein Scan-Programm, mit dem man einen gedruckten Text in Computer-Zeichen umwandeln kann. Ich verwende das PowerVision-Programm von DEZ, mit dem kann man sogar photographierte Texte in Computer-Zeichen umwandeln.

Nützlich ist ein Programm, mit dem man Texte aus chinesischen Computer-Zeichen mit den entsprechenden Pinyin-Aussprachehilfen versehen kann. Das macht das DEZ-Zentralprogramm, das entsprechende Makros in das Microsoft-Word einbindet.

Schließlich ist es auch noch günstig, wenn man sich einen Text vorlesen lassen kann. Dazu kann man das DEZ-Zentralprogramm verwenden.

Irgendwie ist das Chinesisch lernen ein bischen eine Sache, die sich ständig in den Schwanz beißt. Wie wenn man sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen muß. Wohin man kommt stößt man auf sein eigenes Unvermögen. Selbst Chinesen schwitzen bei dem Gedanken an "Higher Chinese". Und das heißt was, oder?

(wird fortgesetzt)

useful links

www.mandarin.org.sg

mandarintools.com/

 

Eines der schwierigsten Dinge ist es, einen chinsesischen Text in seine Wörter zu zerlegen, denn erst anschließend kann man versuchen, ihn zu übersetzen.

Dafür werden sog. "Segmenter" eingesetzt. Leider ist mir kein chinesischer Online-Segmenter bekannt, aber hier
mandarintools.com/segmenter.html
gibt es einen Quelltext dazu.

Hier noch ein schöneres Tool, aber es läuft gerade nirgends Online
mandarintools.com/annotate.html

Ausprobieren, den Annotator, er hat auch einen Segmenter!
www.andante.org/annotate.html

 

Youtube-Musik mit Untertiteln und chin. Schriftzeichen

Aktualisierung: 2013/02/21 - 17:30
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